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Die soziale Herkunft darf nicht über den Gesundheitszustand entscheiden. Es darf keine Zwei-Klassen Medizin geben, die sich nach dem Geldbeutel richtet. Die solidarische Krankenversicherung mit einkommensabhängigen Beiträgen stellt eine gerechte Finanzierung der Gesundheitsleistungen entsprechend der finanziellen Leistungsfähigkeit der Versicherten sicher.

Langfristig kann das hohe Niveau im Gesundheitssystem nur gehalten werden, wenn sich alle daran beteiligen. Darum will die SPD die Bürgerversicherung einführen: Alle leisten ihren Beitrag, auch Menschen mit hohem Einkommen oder Vermögen, Selbstständige oder Beamte.

Im Hinblick auf den demografischen Wandel müssen wir unbedingt Anreize schaffen, damit die Ärzte- und Krankenhausstruktur außerhalb der Ballungsräume auch weiterhin erhalten bleibt. Dazu gehört auch eine ausreichende Versorgung mit Geburtshelferinnen. Wir müssen das Gesundheitssystem und dessen Finanzierung dahingehend reformieren, dass unnötige Eingriffe nicht rentabel sein dürfen. Zu einem funktionierenden Gesunheitssystem gehört auch eine bezahlbare, qualitativ hochwertige Pflege im Alter. Dabei hat es oberste Priorität, die Pflege in den eigenen vier Wänden so lange wie möglich zu betreiben. Hier müssen wir auch bei der Ausbildung neuer Pflegekräfte einige Dinge verbessern, damit der Beruf noch attraktiver wird.

 

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