Katarina Barley übergibt die 4000 „Roten Hände“ aus Trier an die Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages Susann Rüthrich, die sich erstaunt freute: „Noch nie haben wir so viele „Rote Hände“ aus einer Stadt bekommen wie aus Trier“.

Über 4.000 rote Protesthände von Trierer Bürgerinnen und Bürgern hatte unserer Oberbürgermeister Wolfram Leibe anlässlich des „Red Hands Day“ am 12. Februar in Trier gesammelt. Die internationale Aktion richtet sich gegen den illegalen weltweiten Einsatz von Kindersoldaten.

Ich freue mich, dass auch viele Kinder und Jugendliche aus Trier bei dem Red Hand Day mitgemacht haben und sich mit dem wichtigen Thema Kindersoldaten beschäftigen. Gegenwärtig sind Hunderttausende von Kindern in bewaffnete Konflikte verwickelt. Diese sichtbare Solidarität aus unserer Region ist sehr beeindruckend! Sie setzen damit ein wichtiges Zeichen gegen die Rekrutierung und den Einsatz von Kindersoldaten auf der ganzen Welt.

Bei der Übergabe an die Kinderkommission des Deutschen Bundestages, staunte dann auch die Vorsitzende Susann Rüthrich nicht schlecht, als sie die 4.000 roten Protesthände mit den Worten „So viele „Rote Hände“ wie aus Trier haben wir noch nie aus einer Stadt bekommen.“ von mir entgegennahm. Gemeinsam mit vielen weiteren Handabdrücken aus dem gesamten Land wird Rüthrich auch die Trierer Hände an die Vereinten Nationen weiterleiten.